Die DEVK Versicherungen im Spiegel der Zeit

2016 feiert die DEVK ihren 130. Geburtstag! Erfahren Sie, was den Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit in den verschiedenen Epochen bewegte.

Im 19. Jahrhundert gab es kaum soziale Absicherung. Doch die Menschen, die für den Betrieb des damals modernsten Verkehrsmittels – der Eisenbahn – körperlich harte und gefährliche Arbeit leisteten, wurden zunehmend selbstbewusster und wollten zumindest ihre Angehörigen im Todesfall finanziell absichern. Schon vor fast 165 Jahren schlossen sich schlesische Eisenbahner dazu im Breslauer Hilfsverein zusammen. Doch die erste rechtlich selbstständige Einrichtung gründeten sie am 1. April 1886 unter dem Namen "Sterbekasse der Beamten und Arbeiter im Bezirke der Königlichen Eisenbahndirektion zu Breslau". Der Festakt für die neue Selbsthilfeeinrichtung fand im Fürstenzimmer des Breslauer Hauptbahnhofs (de.wikipedia.org) statt.

Diese Sterbekasse gilt als direkter Vorläufer des heutigen DEVK Lebensversicherungsvereins. In den Anfangsjahren wuchs der Verein kontinuierlich. Zunächst richtete sich die Beitragshöhe nur nach der Versicherungssumme und nicht nach dem Eintrittsalter. Das hohe Durchschnittsalter der Versicherten zwang den Verein zu einer Änderung: Ab 1892 richteten sich die Neugeschäftsbeiträge auch nach dem Lebensalter der Versicherten. Dadurch erholte sich die Vermögenslage der Sterbekasse in den nächsten zehn Jahren allmählich.

Unabhängig von der Sterbekasse gründeten Eisenbahner 1889 in Berlin den "Brandversicherungs-Verein Preußischer Staatseisenbahn-Beamten" und legten damit den Grundstein für den heutigen DEVK Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G., der ab 1907 unter dem Namen "Versicherungsverein Deutscher Eisenbahnbediensteten a. G. in Berlin" firmierte.

Bis heute ist die DEVK für die Mitarbeiter des Verkehrsmarkts nicht irgendeine, sondern die Versicherung schlechthin – denn als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit bietet sie "Sicherheit aus eigener Hand". Beide Muttergesellschaften (DEVK Sach- und HUK-Versicherungsverein und DEVK Lebensversicherungsverein) sind weiterhin Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit. Das bedeutet: DEVK-Mitglieder sind gleichzeitig Kunden und "Miteigentümer".

Die Hoffnung auf eine weitere positive Entwicklung der Sterbekasse erlitt durch den 1. Weltkrieg (de.wikipedia.org) einen empfindlichen Dämpfer. Wie die meisten deutschen Unternehmen litt auch der Vorläufer des DEVK Lebensversicherungsvereins ab 1918 unter den Folgen des Kriegs und der zunehmenden Inflation (de.wikipedia.org). Anfangs ließen sich Erhöhungen der Versicherungssummen noch handschriftlich nachtragen. Doch Mitte 1923 machte die galoppierende Inflation eine ordentliche Buchführung unmöglich.

Die Eisenbahn-Sterbekasse stand kurz vor dem Aus – zumal niemand mehr den Wunsch nach einer Versicherung hatte, wo das Geld schon kaum für das Notwendigste reichte. Gerade noch rechtzeitig wurde am 1. Oktober 1923 die Rentenmark (de.wikipedia.org) als Übergangswährung zwischen Mark und Reichsmark eingeführt. Danach war das Vereinsvermögen auf 40.000 Rentenmark zusammengeschmolzen.

Doch mit einem Bankkredit von weiteren 20.000 Rentenmark konnte die Auflösung des quasi handlungsunfähigen Unternehmens in letzter Sekunde verhindert werden. Im Laufe der folgenden Jahre konnten die Vermögenswerte in zäher Arbeit dauerhaft gesichert werden und es ging wieder aufwärts.

In den 1920er Jahren wurde die geringe Mitgliederzahl vieler kleinerer Vereine und Sterbekassen zu einer Überlebensfrage. So kam es, dass viele Vereine ihre Selbstständigkeit aufgaben und unter das Dach der Eisenbahn-Sterbekasse Breslau schlüpften, dem Vorläufer des DEVK Lebensversicherungsvereins. Durch zahlreiche Verschmelzungen und Übernahmen wuchs die Eisenbahn-Sterbekasse innerhalb weniger Jahre zu einer bedeutenden Versicherungseinrichtung heran. Neben Sterbegeldversicherungen gehörten nun auch Sachversicherungen und eine Art Ausbildungs- bzw. Aussteuerversicherung zum Angebot. Damit war aus der kleinen Selbsthilfeeinrichtung ein großer Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit geworden, was 1928 durch einen Eintrag im Handelsregister Breslau dokumentiert wurde.

Die Eisenbahn-Sterbekasse Breslau verbesserte und erweiterte in den nächsten Jahren die Tarifmöglichkeiten. Zudem führte sie 1930 sehr erfolgreich eine Unfallzusatzversicherung ein: Starb ein Mitglied durch einen Unfall, zahlte der Verein zusätzlich zur Versicherungssumme 1.000 Reichsmark. 1930 wurde das Geschäftsgebiet auf das gesamte Reich ausgedehnt; ab 1932 nannte sich der Verein "Deutsche Eisenbahn-Sterbekasse, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit zu Breslau" und ließ damit seine provinziellen Ursprünge hinter sich.

Die inzwischen von acht auf 100 Angestellte angewachsene Verwaltung bezog 1930 zwei umgebaute Geschosse eines Stadthauses in der Nähe des Breslauer Hauptbahnhofs. Der Verein baute erstmals eine eigene mathematische Abteilung auf, bald kamen erste Lochkartenmaschinen (de.wikipedia.org) zum Einsatz.

Ab 1933 stellte die Reichsbahn (de.wikipedia.org) viele neue Arbeitskräfte ein, was der Deutschen Eisenbahn-Sterbekasse zu neuen Mitgliedern und wirtschaftlichem Aufschwung verhalf. Ende 1935 verlegte die Verwaltung ihren Sitz von Breslau nach Berlin und nannte sich fortan "Deutsche Reichsbahn-Sterbekasse Lebensversicherungsverein a. G., Sitz Berlin". In den folgenden Jahren sorgten wiederum zahlreiche Übernahmen und Zusammenschlüsse mit Sterbekassen und Wohlfahrtseinrichtungen für ein Wachstum an Mitgliedern und Beiträgen.

Die von der nationalsozialistischen Regierung betriebene Gleichschaltung der Institutionen und der Terror besonders gegenüber jüdischen Mitbürgern gingen auch an der Eisenbahn-Sterbekasse nicht spurlos vorüber. Durch die 11. Verordnung zum Reichsbürgergesetz (www.verfassungen.de) vom 25. November 1941 wurden die Versicherungspolicen der noch in Deutschland lebenden Juden systematisch beschlagnahmt und eingezogen. Die Versicherungsunternehmen, auch die Eisenbahn-Sterbekasse, wurden verpflichtet, die Zahlungen an NS-Behörden abzuführen – meist an die Oberfinanzdirektionen.

Auch wenn ein Versicherungsunternehmen das Geld für eine zurückgekaufte Police ordnungsgemäß auf das Konto eines jüdischen Kunden überwies, heißt das noch nicht, dass der Versicherungsnehmer tatsächlich über den Betrag verfügen konnte. Denn im Fall sogenannter Sperrkonten ließ der NS-Staat zuvor oder anschließend ohne Wissen der Betroffenen ihre Konten sperren, sodass die Versicherungsnehmer letztlich keinen Zugriff darauf hatten. So wollte der NS-Staat sicherstellen, dass die Reichsfluchtsteuer (de.wikipedia.org) bei einer Auswanderung einbehalten würde. Tatsächlich kam das Verfahren einer Enteignung gleich.

Im Jahr 2000 wurde die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (www.stiftung-evz.de) eingerichtet. Aus dem Stiftungskapital von 10,1 Mrd. DM, das je zur Hälfte die Bundesrepublik und die deutsche Wirtschaft aufbrachten, wurden in den folgenden Jahren Holocaust-Opfer entschädigt. Als nahezu einzige Branche der deutschen Wirtschaft beteiligten sich die Versicherungsunternehmen mit fast 100 Prozent der ihr angehörenden Unternehmen und stellten gemeinsam rund 500 Mio. DM für das Gesamtverfahren zur Verfügung. Die DEVK Versicherungen zahlten insgesamt 2,925 Mio. DM an den Entschädigungsfonds.

1 Mrd. DM des Stiftungsvermögens wurde bis 2007 für die Entschädigung von Vermögensansprüchen gegenüber Banken und Versicherungen verwendet. Obwohl die DEVK an dem Entschädigungsverfahren für Versicherungspolicen von Holocaust-Opfern (www.gdv.de) teilnahm, konnten für die DEVK und ihre Vorgängerunternehmen keine Hinweise auf frühere Vertragsbeziehungen zu Holocaust-Opfern gefunden werden, für die im Rahmen dieses Verfahrens Ansprüche geltend gemacht wurden. Allerdings ist es oft kaum noch möglich, konkrete Einzelansprüche nachzuweisen, weil viele Unterlagen im Krieg oder in späteren Jahrzehnten nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen vernichtet wurden.

Nach dem Krieg stand die Deutsche Reichsbahn-Sterbekasse, der Vorläufer des DEVK Lebensversicherungsvereins, vor den Trümmern ihres Unternehmens. Im November 1943 war der Hauptsitz in Berlin bei einem Bombenanschlag völlig zerstört worden. Im Januar 1945 gelang es in Breslau nur knapp, Unterlagen vor dem Einmarsch der Russen nach Dresden in Sicherheit zu bringen, wo sie zwei Wochen später bei einem Bombenangriff vernichtet wurden.

Räumlich abgeschnitten von ihren Wurzeln im Osten versuchte die Sterbekasse nun im Westen, die Reste des früher stattlichen Unternehmens wiederzubeleben. Da in der sowjetischen Besatzungszone (de.wikipedia.org) keine Geschäftstätigkeit möglich war und selbst die Post nicht bei der Zentrale in Berlin ankam, wurde kurzfristig Hamburg neuer Sitz des Vereins. Im Oktober 1947 bezog die Hauptverwaltung West als gemeinsame Geschäftsleitung für die Westzonen eine provisorische Baracke in Hamburg.

Ein Jahr später wurde der Sitz nach Bielefeld in eine ehemalige Kaserne verlegt. Wegen der gewaltigen Vermögensverluste wurden Zahlungen zunächst nur im Rahmen eigener Auszahlpläne geleistet. Durch den Wegfall der Ostgebiete konnten nur noch Versicherte Ansprüche stellen, die im Währungsgebiet lebten. Die Währungsreform (de.wikipedia.org) von 1948 verbesserte zwar die Lebensbedingungen, sorgte aber für eine Abwertung des Geldes auf ein Zehntel des ursprünglichen Werts.

Das Gesetz bestimmte, dass alle Ansprüche von Versicherten, die am Währungsstichtag ihren Wohnsitz zwar innerhalb der Reichsgrenzen von 1937, aber weder im Währungsgebiet noch in Groß-Berlin hatten, erloschen waren. In der Ostzone konnten Mitglieder ihren Vertrag bei den öffentlichen Landesversicherungsanstalten fortführen. Um die bestehenden Versicherungen nach der Währungsreform auszahlen zu können, entstanden Ausgleichsforderungen (de.wikipedia.org) gegenüber dem Bund, für die in mühevoller Kleinarbeit Nachweise erbracht werden mussten. Anhand der neuen Bestandskartei wurden dann Anfang der 1950er Jahre die Mitglieder über den Stand ihrer Versicherung informiert.

Im ungewohnt engen Rahmen Westdeutschlands wurde der Wettbewerb härter. Um die Verwaltungskosten zu senken und die Werbemöglichkeiten auf dieselbe Zielgruppe hin zu verbessern, schlossen die "Deutsche Eisenbahn Versicherungskasse Lebensversicherungsverein a. G." und der "Versicherungsverein Deutscher Eisenbahnbediensteten" im Juni 1951 einen Gemeinschaftsvertrag. Beide blieben rechtlich und wirtschaftlich selbstständig. Der Vorstand agierte jedoch in Personalunion, die meisten Mitarbeiter und zentrale Abteilungen waren für beide Vereine gleichzeitig tätig. Das ist bis heute so.

Beide Vereine, die Mütterunternehmen der DEVK, sind als einzige Individualversicherer seit dem Bundesbahngesetz vom Dezember 1951 als betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn anerkannt. Auch daran hat sich nichts geändert.

Da die Vereine durch die Aufnahme neuer Versicherungszweige in den 1950er Jahren stark expandierten, wurden die Räume in Bielefeld schon bald zu klein. Als Verkehrskreuz des Westens fiel die Wahl auf Köln, von wo aus auch die dezentralen Bezirksleitungen am Sitz der Eisenbahndirektionen (de.wikipedia.org) gut zu erreichen waren. Das neue Geschäftsgebäude "An der Münze" wurde 1953 bezogen, erwies sich jedoch schon nach acht Jahren als zu klein. Das Geschäft florierte: von 1964 bis 1975 nahm die Zahl der Versicherungsverträge um fast 30 Prozent zu, die Versicherungssumme stieg sogar um das Dreifache an.

Um Platz zu schaffen für mehr Personal und moderne Datenverarbeitungsanlagen, bezogen die Vereine in der Nähe des zu eng gewordenen Hauptgebäudes ein neues, größeres Verwaltungsgebäude am "Theodor-Heuss-Ring". Auch hier reichte der Platz bald nicht mehr aus. 1965 bezog die DEVK zusätzlich einen weiteren Neubau und belegte auch wieder selbst die zwischenzeitlich vermieteten Räumlichkeiten "An der Münze".

Ende der 1960er Jahre zeichnete sich ein Trend ab, der bis heute die Entwicklung der DEVK bestimmen sollte: Durch Rationalisierungsmaßnahmen und fortschreitende Technisierung verringerte die Deutsche Bundesbahn zunehmend ihren Personalbestand und damit auch die satzungsgemäße Zielgruppe der Versicherungsvereine. Mit Billigung des Bundesaufsichtamtes für das Versicherungs- und Bausparwesen (www.bafin.de) wurde die Satzung 1969 dahingehend ergänzt, dass in engen Grenzen auch Nichtmitglieder Versicherungsnehmer sein durften.

Die DEVK verstärkte ihren Außendienst, warb auf Plakaten und legte Mitarbeiterzeitschriften auf. Hatte es 1958 bis 1966 noch acht Jahre gedauert, um die Versicherungssumme um fast 1 Mrd. DM zu steigern, gelang dies von 1971 bis 1973 schon in zwei Jahren. Dank Beteiligungen und Kooperationen konnte der Außendienst inzwischen umfassenden Versicherungsschutz anbieten. 1975 legten beide Vereine die überholte Bezeichnung "Kasse" im Namen ab. Als Firmensitz gilt seitdem – auch satzungsgemäß – nicht mehr Berlin, sondern Köln.

Durch die inflationäre Entwicklung wuchs der Wunsch nach höheren Versicherungssummen und der Einführung der dynamischen Lebensversicherung. Auch die Anlageberatung war zunehmend gefragt. Doch mehr als der Lebensversicherungsverein wurde der Sach- und HUK-Versicherungsverein vom stark umkämpften Markt herausgefordert. Im September 1976 entstand als gemeinsame Tochter beider Vereine die DEVK Allgemeine Versicherungs-AG, die nun offiziell jedem offenstand – nicht nur Eisenbahnern bzw. Mitgliedern. Diese Öffnung für Privatkunden war ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens.

Seit 1977 treten die Vereine zusammen mit ihren Neugründungen als DEVK Versicherungsgruppe auf. Der Zusatz "DEVK" ist seit 1982 Namensbestandteil aller Gesellschaften, so auch der bereits 1980 gegründeten DEVK Rechtsschutz-Versicherungs-AG.

Das starke Wachstum der Versicherungsgruppe machte einen weiteren Umzug nötig. Die Mitarbeiter der DEVK-Hauptverwaltung waren in zehn Bürogebäuden rund um den Ebertplatz in Köln verteilt. Mit dem Bezug der heutigen DEVK Zentrale in der "Riehler Straße" am Rheinufer wurden 1984 nach jahrelanger räumlicher Trennung alle Arbeitsbereiche auf fünf Stockwerken zusammengeführt. Gleichzeitig kamen mit der maschinellen Leistungsabwicklung erste Computer und Bildschirme zum Einsatz.

1988 nahm die DEVK Allgemeine Lebensversicherungs-AG ihren Geschäftsbetrieb auf. Sie ermöglichte damit ein Wachstum im Markt der Lebensversicherung außerhalb des Eisenbahner-Kundenkreises. Im gleichen Jahr präsentierte sich die DEVK erstmals im Fernsehen und gehört damit zu den ersten Versicherern, die mit TV-Spots warben.

Der Fall der Mauer 1989 bescherte Deutschland eine umwälzende Veränderung, die die Welt umkrempelte und auch die DEVK sehr bewegte. Als eine der ersten Versicherungen weitete die DEVK ihren Geschäftsbetrieb auf Ostdeutschland aus. So genehmigte der DDR-Staatsrat (de.wikipedia.org) am 20. März 1990 die Eröffnung einer DDR-Repräsentanz der DEVK.

Als sich zum 1. Januar 1991 mit der Öffnung des Kfz-Versicherungsmarkts und dem Ende der staatlichen Versicherung der DDR (de.wikipedia.org) alle Autobesitzer in den neuen Bundesländern neu versichern mussten, setzte ein ungeheurer Ansturm auf die Kfz-Policen ein. Außendienstler der DEVK übernachteten in Wohnwagen und verteilten von morgens bis abends Versicherungsscheine. Die Telekommunikation mit der Hauptverwaltung in Köln wurde mangels Telefonverbindungen über das bahneigene Netz geführt, das noch aus den 1920er Jahren stammte und deshalb auch Ostdeutschland mit einschloss.

In den folgenden Jahren baute die DEVK in Ostdeutschland Standorte zu inzwischen etablierten Niederlassungen auf. So befinden sich heute auch in Dresden, Erfurt und Schwerin Regionaldirektionen der DEVK. Der Ausbau schritt dynamisch voran. Bald bot die DEVK über 700 Menschen in den neuen Ländern einen Arbeitsplatz und einer halben Million Kunden Versicherungsschutz.

1994 bekam die DEVK Allgemeine mit der DEVK Krankenversicherungs-AG eine weitere Schwester. Die Kapitalanlagegesellschaft Monega (www.monega.de) wurde 1999 unter Beteiligung der DEVK gegründet. Zusammen mit ihren leistungsfähigen Partnern ist die DEVK nun kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund um Versicherungen, Vorsorge und Vermögen.

Auch durch die TV-Werbung ist die DEVK inzwischen jedem ein Begriff: Der TV-Spot "Rasenmäher" prägt die Marke bis heute. Im Internet ist das Unternehmen seit 1997 präsent.

Der Start ins neue Jahrtausend gelingt reibungslos und in jeder Hinsicht erfolgreich. Mit der Kölner Kugel des Aktionskünstlers HA Schult rettet die DEVK die beliebte Weltkugel nicht nur vor der Abschiebung aus der Domstadt, sondern etabliert auf dem Dach ihrer Zentrale ein eindrucksvolles Wahrzeichen.

In den letzten Jahren verstärkte die DEVK die Zusammenarbeit mit Kooperationspartner, besonders mit den Sparda-Banken (www.sparda.de), die wie die DEVK betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn sind. Die beiden Institutionen arbeiten seit Jahrzehnten zusammen. Im Jahr 2000 wurde mit dem Sparda-Versicherungs-Service eine noch engere Kooperation vereinbart, um den Kunden Versicherungs- und Bankprodukte aus einer Hand anbieten zu können. Am Anfang starteten 40 DEVK-Mitarbeiter als Bankbetreuer. Heute hat mit bundesweit über 200 Bankbetreuern mehr als jede zweite Sparda-Geschäftsstelle einen Ansprechpartner der DEVK zum Thema Versicherungen.

Die DEVK hat sich zu einem leistungsstarken, modernen Versicherungskonzern entwickelt. Heute vertrauen rund vier Millionen Kunden mit 13 Millionen Risiken in allen Sparten auf die DEVK. Dass sie besonders treue Kunden sind, hängt nicht zuletzt von der persönlichen Nähe ab: 1.250 Geschäftsstellen, rund 2.400 hauptberufliche Vertriebspartner und über 3.600 nebenberufliche Vermittler sprechen für sich. Nach der Anzahl der Verträge ist die DEVK Deutschlands viertgrößter Hausrat- sowie fünftgrößter Pkw- und Haftpflichtversicherer.

Neben dem geschäftlichen Erfolg hat für die DEVK das Engagement im sozialen Bereich und für Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert, zum Beispiel als Hauptsponsor des Weltkindertags in Köln (www.weltkindertag-koeln.de) oder als Veranstalter des international anerkannten Umweltpreises ÖkoGlobe, bei der nachhaltige Konzepte, Produkte und Prozesse in der Mobilitätsbranche ausgezeichnet werden.

Dokumentation "Verstehen, was Menschen bewegt"

Sie interessieren sich für die Geschichte der DEVK? Unsere Dokumentation Verstehen, was Menschen bewegt: 125 Jahre DEVK Versicherungen (pdf, 9,5 MB) bietet Ihnen umfangreiche Informationen zur Unternehmensgeschichte.

DEVK-Geschichte in Bildern

DEVK Versicherungen · Riehler Straße 190 · 50735 Köln
Telefon: 0221 757-0 · Fax: 0221 757-2200
Webauftritt: www.devk.de · E-Mail: info@devk.de

Service Telefon: 0800 4-757-757 · Schadenservice: 0800 4-858-858
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