Pressemitteilung vom 7. April 2020

DEVK-Mitarbeiter spenden über 4.200 Arbeitsstunden für Kollegen mit Kindern

In der Corona-Krise bietet die DEVK als Arbeitgeber Eltern viele Möglichkeiten, damit sie ihre Kinder betreuen können. Und wenn das alles nicht reicht? Dafür gibt es seit gut zwei Wochen Zeitspenden. Mitarbeiter verschenken Arbeitsstunden an Kollegen mit Zeitbedarf.

Inzwischen arbeiten bundesweit mehr als die Hälfte der DEVK-Mitarbeiter im Homeoffice. Kitas und Schulen sind seit Wochen geschlossen, viele Eltern haben ein Betreuungsproblem. In Zeiten von Corona bietet die DEVK als Arbeitgeber Eltern mit Kindern unter 12 Jahren fünf Tage Sonderurlaub. Außerdem können sie großzügig Gleitzeit nehmen, Urlaubsgeld in Zeit umwandeln oder ihr Zeitwertkonto anzapfen.

Alte Idee neu umgesetzt

Seit 20. März können Kollegen auch Stunden spenden. Matthias Kroppen, Leiter Personalmanagement und Systeme, erklärt, wie es dazu kam: "Als wir die Nachricht erhalten haben, dass bundesweit Schulen und Kitas geschlossen werden, war uns sofort bewusst, dass wir für unsere Beschäftigten schnell eine Lösung finden müssen. Vor Jahren haben wir einen Verbesserungsvorschlag erhalten, der sich auf das Spenden von Zeit für Kollegen in einer privaten Notlage bezog. Dieses Thema war damals populär in den sozialen Medien, da Frankreich diese Möglichkeit gesetzlich verankert hatte. Den solidarischen Grundansatz dahinter haben wir aufgegriffen und adaptiert.“

Die Zeitspende ist DEVK-weit eine Lösungsmöglichkeit von vielen - mit erstaunlichem Erfolg. Schon am ersten Tag spendeten über 200 Personen Stunden. Inzwischen haben 478 Kollegen Zeit verschenkt: Zusammen rund 4.280 Stunden. Darin enthalten sind 55 gespendete Urlaubstage. Außerdem verzichten 96 AT-Angestellte und leitende Mitarbeiter ohne Zeitkonto auf einen Teil ihrer Tantieme und spenden diese als Zeitwert. Bis Ende April können DEVK-Mitarbeiter noch Stunden spenden. 59 Kollegen haben bis jetzt Bedarf an diesen Stunden angemeldet.

Solidarität unter Kollegen in Zeiten von Corona

"Es ist toll zu sehen, wie positiv die Resonanz auf diese besondere Aktion ist“, freut sich Yvonne Schmidt, Leiterin Personalservice, Vergütungsmanagement und Betriebliches Gesundheitsmanagement, "Das macht richtig Spaß, das miterleben zu dürfen.“ Alle gespendeten Stunden fließen in einen Pool, aus dem dann die Zeit für die betroffenen Kollegen geschöpft wird. Dabei sind alle Stunden gleich viel wert - vom Azubi bis zum Abteilungsleiter. "Wir werden die gespendete Zeit spätestens im Mai von den Zeitkonten abbuchen“, so Yvonne Schmidt. "Im Juni kommen die Tantiemenspenden hinzu, die wir in Stunden umwandeln und auch ins Zeitsparschwein packen.“

Die Aktion hat die Erwartungen der DEVK-Personaler bei Weitem übertroffen. Sie gehen jetzt auf die Kollegen zu, die Zeitbedarf angemeldet haben, um die Spenden gerecht zu verteilen an alle, die in einer echten Notsituation sind. "Wir können derzeit nicht abschätzen, ob die Schulen und Kitas nach den Ferien wirklich wieder öffnen“, so Yvonne Schmidt. "Möglicherweise melden noch mehr Eltern Bedarf an, wenn sie ihre Kinder über diese Zeit hinaus zu Hause betreuen müssen."

Seit fast 135 Jahren legen Versicherte in Deutschland ihre Risiken des Alltags vertrauensvoll in die Hände der DEVK Versicherungen. Von Eisenbahnern für Eisenbahner gegründet kümmert sich die DEVK heute um bundesweit über 4 Millionen Kunden mit mehr als 15,1 Millionen Risiken in allen Versicherungssparten. Insgesamt krempeln rund 6.000 Mitarbeiter die Ärmel hoch, um schnell und tatkräftig zu helfen. Zusätzlich sind die Sparda-Banken seit vielen Jahren verlässlicher Partner. Nach der Anzahl der Verträge ist die DEVK Deutschlands drittgrößter Hausrat- sowie fünftgrößter Pkw- und Haftpflichtversicherer.

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