DEVK-Pensionsfonds - alles Wissenswerte auf einen Blick

Auf dieser Seite finden Sie allgemeine Informationen zum DEVK-Pensionsfonds, zur jährlichen Renteninformation und zum Thema Datenschutz.

Allgemeine Informationen

Ob arbeitgeberfinanziert oder über die steuer- und sozialabgabenfreie Entgeltumwandlung: Mit dem DEVK-Pensionsfonds sorgen Sie sicher und attraktiv für Ihren Ruhestand vor. Durch die teilweise Anlage Ihrer Beiträge in Fonds, erhalten Sie die Möglichkeit einer attraktiven Wertenentwicklung bei gleichzeitiger Sicherung der eingezahlten Beiträge.

Ihr Arbeitgeber bietet Ihnen Entgeltumwandlung über den DEVK-Pensionsfonds an? In unserem Merkblatt erfahren Sie mehr über die Leistungsarten des Pensionsfonds, die Entwicklung der Kapitalanlage und entstehende Kosten.

Hier finden Sie ein Muster des derzeit gültigen Pensionsplans (Vertragsbedingungen) für die Entgeltumwandlung. Darin sind die Rechte und Pflichten der Beteiligten geregelt. Beachten Sie bitte, dass die Bestimmungen für Ihren Arbeitgeber hinsichtlich des Tarifs abweichen können.

Als Einrichtung betrieblicher Altersversorgung ist das Ziel unserer Kapitalanlage vor allem, unsere Verpflichtungen gegenüber den Kunden zu jedem Zeitpunkt erfüllen zu können. Zudem möchten wir unter Abwägung der Chancen und Risiken aus Sicht der jeweiligen Anleger eine möglichst attraktive Rendite erzielen.

Unsere Investmententscheidungen treffen wir dabei vor allem unter langfristigen und nachhaltigen Gesichtspunkten: Die Berücksichtigung ethischer, sozialer und ökologischer Belange bildet neben weiteren Aspekten die Grundlage unseres Managements bei der Kapitalanlage.

Die DEVK Pensionsfonds-AG hat keine eigenen Mitarbeiter. Sie bezieht diese per Gemeinschaftsvertrag vom DEVK Deutsche Eisenbahn Versicherung Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G.

Die Vorstände der DEVK Pensionsfonds-AG erhalten eine fixe Vergütung. Darüber hinaus erhalten die Vorstände gegebenenfalls Sonderzahlungen. Anpassungen der Vergütung werden durch den Aufsichtsrat beschlossen.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine fixe Vergütung, die durch die Hauptversammlung festgelegt wird. Die Auszahlung der Aufsichtsratsvergütung für die DEVK Pensionsfonds-AG erfolgt zweimal im Jahr.

Informationen zum Jahresabschluss, zur Anlage- und Vergütungspolitik der DEVK-Gruppe entnehmen Sie dem Geschäftsbericht und dem Solvency and Financial Condition Report (SFCR). Beide Dokumente finden Sie auf unserer Homepage im Bereich "Unternehmensberichte".

Erläuterungen zur Renteninformation des DEVK-Pensionsfonds

Ein deutscher Pensionsfonds ist eine versicherungsähnliche Einrichtung, die für Arbeitnehmer und ihre Hinterbliebenen Leistungen aus betrieblicher Altersversorgung erbringt.

Seit dem 01. Januar 2002 hat der Gesetzgeber Pensionsfonds als fünften Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung für den deutschen Markt zugelassen. Pensionsfonds dürfen als Aktiengesellschaft (wie die DEVK Pensionsfonds-AG) oder als sogenannter Pensionsfondsverein auf Gegenseitigkeit geführt werden.

Die vier anderen Durchführungswege sind die unmittelbare Versorgungszusage, Direktversicherung, Unterstützungskasse und Pensionskasse. Die DEVK Pensionsfonds-AG hat am 11. Oktober 2002 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Erlaubnis erhalten, den Geschäftsbetrieb aufzunehmen.

Am 01. November 2002 wurden bereits die ersten Versorgungszusagen an Arbeitnehmer verschickt.

Heute vertrauen mehr als 150.000 Versorgungsberechtigte aus über 300 Unternehmen der DEVK Pensionsfonds-AG.

Weil der DEVK-Pensionsfonds eine versicherungsähnliche Einrichtung ist, kontrolliert die BaFin das Handeln aller Beteiligten.

Neue Rechnungsgrundlagen sowie neue Pensionspläne werden vorab durch die BaFin geprüft. Erst nach Abschluss dieser Prüfung dürfen sie verwendet werden. Damit ist sichergestellt, dass sowohl aus finanzieller als auch aus rechtlicher Sicht alles zum Wohle der Gemeinschaft der Versorgungsberechtigten erfolgt.

Der DEVK-Pensionsfonds garantiert, dass – egal wie sich ein Fonds entwickelt – die Summe der eingezahlten Beiträge (ohne ergänzende Leistungen) immer sicher ist.

Lediglich die Teile des Beitrags, die für einen zusätzlichen Versorgungsschutz im Falle des Todes oder der Erwerbsminderung verbraucht wurden ("ergänzende Leistungen"), werden abgezogen.

Durch die gute Anlagestrategie unserer Kapitalanleger, die sorgfältige Auswahl der Fonds und der anderen Kapitalanlagen stellen wir darüber hinaus eine nachhaltige Überschussbeteiligung in der Anspar- und Rentenphase sicher.

Unabhängig davon, dass wir Sie natürlich regelmäßig darüber informieren möchten, wie sich Ihr Vermögen im DEVK-Pensionsfonds entwickelt, bestimmt inzwischen auch die "Richtlinie über die Tätigkeiten und die Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung" (EbAV-II-RL), dass wir Ihnen alle 12 Monate wiederkehrend bestimmte Informationen zur Verfügung stellen, was in Form einer Leistungs-/Renteninformation geschieht.

Die Inhalte sind weitestgehend gleich geblieben, so dass es sich hierbei mehr um eine Namensänderung als um eine inhaltliche Änderung handelt.

Der DEVK-Pensionsfonds bietet Ihnen eine sogenannte "Beitragszusage mit Mindestleistung". Das bedeutet, dass bei Eintritt des Versorgungsfalls (Altersrente, Erwerbsminderung oder Tod) mindestens die eingezahlten Beiträge abzüglich etwaiger Risikobeiträge für eingeschlossene ergänzende Leistungen zur Verfügung stehen.

Jeder Beitrag, den Sie in den Pensionsfonds einzahlen, wird im Rahmen der Kapitalanlage in zwei Teile aufgeteilt. Dabei wird ermittelt, welchen Anteil von diesem Betrag wir heute in festverzinsliche Wertpapiere (i. d. R. Nullkuponanleihen, siehe hierzu auch "Garantiekapital") investieren müssen, um zum Rentenbeginn durch den Zins- und Zinseszins-Effekt den vollen eingezahlten Beitrag wieder zur Verfügung zu haben. Dieser Betrag ist das sogenannte Garantiekapital.

Der Betrag, den wir nicht für die Beitragserhaltungsgarantie benötigen, wird in Fonds angelegt. Es werden Fondsanteile für Sie erworben, die dann - multipliziert mit dem jeweiligen Kurs - das Fondskapital bilden. Die Kurse ändern sich täglich.

Die Renteninformation weist immer den Fondskurs zum Ende des letzten Jahres aus. Abhängig von Ihrem Alter werden unterschiedliche Fonds erworben. Derzeit sind dies: Monega Euroland PeF, Monega Germany PeF, Monega Chance oder Monega Euro-Bond.

Ja, es kann über einen gewissen Zeitraum zu einer negativen Entwicklung kommen. Der Hintergrund ist, dass das Garantiekapital erst im Laufe der Zeit "heranwächst". Spätestens zum Rentenbeginn ist das Defizit jedoch wieder ausgeglichen. Auch die Fondsanteile können zum Stichtag 31. Dezember aufgrund von Kursschwankungen weniger wert sein als bei Kauf.

Die Fondsanteile unterliegen täglichen Kursschwankungen, die Renteninformation stellt also eine Momentaufnahme der Vertragswerte zum 31. Dezember des Vorjahrs dar. Erst bei Eintritt des Versorgungsfalls (Altersrente, Tod oder Erwerbsunfähigkeit) wird Ihr persönliches Versorgungskapital berechnet.

Um Ihnen einen möglichst umfassenden Überblick über die Entwicklung Ihres Vorsorgevermögens und der damit zusammenhängenden Rentenhöhen zu geben, finden Sie in Ihrer Renteninformation verschiedene Berechnungen der zu erwartenden Altersrenten.

Da heute nicht abzuschätzen ist, wie sich der Wert der Fonds zukünftig entwickelt, haben wir bei der Berechnung der Rente zunächst nur die eingezahlten Beiträge (ohne die zukünftige Wertentwicklung) berücksichtigt. Darüber hinaus finden Sie zwei weitere Hochrechnungen der künftig zu erwartenden Leistungen mit einer prognostizierten Wertentwicklung von einem bzw. drei Prozent pro Jahr.

Dabei gehen wir von rein fiktiven Verzinsungswerten aus. Sollte die tatsächliche Vermögensentwicklung höher ausfallen, erhalten Sie natürlich auch höhere Renten.

Die voraussichtliche Rentenhöhe soll Ihnen eine realistische Einschätzung geben, welche Rente Sie später aus dem angesparten Kapital erwarten können.

Ohne weitere Beitragszahlung

Bei den Werten "ohne weitere Beitragszahlung" ist die Grundlage für die Rentenberechnung nur das bis zum 31. Dezember des Vorjahrs eingezahlte Kapital. Dabei wird unterstellt, dass bis zum Erreichen Ihrer Regelaltersgrenze keine weiteren Beiträge zu Ihrer Pensionsfondszusage mehr gezahlt werden. Unter Berücksichtigung der derzeitigen Rechnungsgrundlagen (die sich aus bestimmten Gründen auch ändern können) ergeben sich dann bei Erreichen Ihrer persönlichen Regelaltersgrenze die genannten Rentenhöhen.

Bei weiterer Beitragszahlung

Bei den Rentenhöhen "bei weiterer Beitragszahlung" haben wir eine unveränderte und ununterbrochene regelmäßige Zahlung des monatlichen Durchschnittsbeitrags (aus dem vergangenen Kalenderjahr) bis zu Ihrer Regelaltersgrenze unterstellt.

Hinterbliebenenschutz

Die Altersrenten mit Hinterbliebenenschutz beinhalten nach Tod des Versorgungsberechtigten eine lebenslange Hinterbliebenenrente für Ehegatten, Lebenspartner oder Lebensgefährten. Bei Altersrenten ohne Hinterbliebenenschutz endet die Leistung nach dem Tod des Versorgungsberechtigten. Eventuelle Hinterbliebene erhalten dann keine weiteren Leistungen aus dem Pensionsfonds.
Die Entscheidung für oder gegen die Hinterbliebenenrente muss der Versorgungsberechtigte spätestens sechs Monate vor Eintritt des Versorgungsfalls treffen.

Mit Hilfe von sogenannten Rentenfaktoren wird das zum Rentenbeginn vorhandene Versorgungskapital in eine Rentenleistung umgerechnet. Der Rentenfaktor gibt den monatlichen Rentenwert je 1.000 Euro Versorgungskapital an. Er ist abhängig von der gewählten Auszahlungsvariante (Auszahlungsplan, Altersrente mit oder ohne Hinterbliebenenrentenanwartschaft), dem Geburtsjahr und dem Renteneintrittsalter sowie ggf. dem Geschlecht.

Der DEVK-Pensionsfonds wendet die Sterbetafeln der Deutschen Aktuarvereinigung für Lebensversicherungsunternehmen an. Diese legen - mit Sicherheiten versehen - für jeden Geburtsjahrgang fest, wie hoch die Lebenserwartung ist. Diese ist für jeden Geburtsjahrgang unterschiedlich hoch, die Sterbetafeln sind daher nicht mit der statistischen Lebenserwartung der heute Neugeborenen zu verwechseln: Bei dieser werden alle Sterbefälle in jedem Lebensalter berücksichtigt. In den Sterbetafeln zur Rentenberechnung wird hingegen die verbleibende Lebenserwartung des Versicherten ab Rentenbeginn berücksichtigt.

Ein weiterer Unterschied der Rentenhöhen resultiert aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH, C-236/09). Danach müssen für neue Verträge nach dem 21. Dezember 2012 zwingend sogenannte "Unisex Tarife" verwendet werden, d. h. Tarife, bei denen das Verhältnis zwischen Beitrag und Leistung (bzw. Versorgungskapital und Rentenhöhe) für Männer und Frauen gleich ist (vorher gab es aufgrund der unterschiedlichen Lebenserwartung von Frauen und Männern getrennte Sterbetafeln). In die Unisex-Sterbetafeln geht eine Mischung der Lebenserwartung von Männern und Frauen ein, und das führt - bei sonst gleichen Ausgangsvoraussetzungen - zu einer geringeren Rente für Männer und einer höheren für Frauen. Wenn man also heute einen Kollegen trifft, der gleich alt ist, und über das gleiche Kapital in seinem Pensionsfonds verfügt, aber seinen Vertrag erst nach dem 21. Dezember 2012 abgeschlossen hat, bekommt dieser aufgrund der "Unisex-Sterbetafel" weniger Rente als derjenige, der vor diesem Stichtag einen Vertrag abgeschlossen hat. Bei Frauen wäre es umgekehrt: eine Kollegin mit Vertragsabschluss nach dem 21. Dezember 2012 hätte in diesem Vergleich eine höhere Rente. Beispiel für eine Berechnung der Rentenhöhe (Unisex-Tarif):

Bei einem Rentenbeginn zum 01. Februar 2019 ergibt sich für einen heute 67-jährigen Versorgungsberechtigten ein Rentenfaktor in Höhe von 3,610912, sofern er eine Altersrente ohne Hinterbliebenenrente wählt. Für je 100 Euro monatliche Altersrente muss zum Vertragsablauf also ein angespartes Versorgungskapital von 27.693,83 Euro bereit stehen.

Berechnung:

Versorgungskapital x Rentenfaktor : 1000 = Monatsrente
27.693,83 x 3,610912 : 1000 = 100 Euro Monatsrente

Bei einem Auszahlungsplan werden im Versorgungsfall statt einer lebenslangen Altersrente Auszahlungsraten bis zur Vollendung des 85. Lebensjahres des Versorgungsberechtigten geleistet; ab Vollendung des 85. Lebensjahrs wird eine lebenslange Altersrente in gleicher Höhe gezahlt.

Verstirbt der Versorgungsberechtigte während der Auszahlungsphase, erhalten die Hinterbliebenen die gleiche Rentenhöhe wie der Versorgungsberechtigte bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Versorgungsberechtigte das 85. Lebensjahr erreicht hätte. Verstirbt der Versorgungsberechtigte nach dem 85. Lebensjahr, entfällt die Hinterbliebenenleistung.

Unsere Spezialisten für Versicherungsmathematik kalkulieren unter Betrachtung vieler Aspekte - vor allem dem der finanziellen Sicherheit - die verwendeten Rentenfaktoren als einen Teil der sogenannten versicherungsmathematischen Grundlagen.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) kontrolliert diese in regelmäßigen Abständen und gibt ihrerseits Hinweise, sofern Anpassungsbedarf entsteht.

Darüber hinaus darf die garantierte Rente immer nur mit dem gesetzlich gültigen Höchstrechnungszins berechnet werden – und dieser ist seit Gründung des Pensionsfonds im Jahr 2002 von 3,25 Prozent auf 0,9 Prozent in 2017 gesunken.

Die Vertragsbesonderheit informiert Sie über den Status und die Finanzierungsform Ihrer Pensionsfondszusage. Wenn Sie die Beiträge aus Ihrem Entgelt durch eine Gehaltsumwandlung zahlen, steht z. B. in diesem Feld: Arbeitnehmerfinanzierung, § 3 Nr. 63 EStG bzw. Arbeitnehmerfinanzierte Beiträge (durch Entgeltumwandlung).

Für den DEVK-Pensionsfonds ist so erkennbar, dass Sie als Arbeitnehmer die Versorgungszusage aus Ihrem Gehalt finanzieren. Der dahinter vermerkte Paragraf ist die steuerliche Rechtsgrundlage für diese Finanzierungsform.

Ebenso gibt es arbeitgeberfinanzierte Beiträge oder Mischfinanzierungen.

Lautet Ihre Vertragsbesonderheit "unverfallbar", sind Sie nach den uns vorliegenden Informationen nicht mehr bei dem Arbeitgeber beschäftigt und haben die Versorgungszusage auch nicht auf einen neuen Arbeitgeber übertragen lassen.

Im Zuge Ihres Ausscheidens aus dem Unternehmen haben wir die Pensionsfondszusage entsprechend gekennzeichnet und Ihnen einen Nachtrag über die Ihnen zustehenden (= unverfallbaren) Anwartschaften zugesandt.

Sofern Sie zum Kreis der Arbeitnehmer gehören, die unter den Geltungsbereich der tarifvertraglichen Regelungen (z. B. nach dem abgeschlossenen Basistarifvertrag zu den funktionsgruppenspezifischen Tarifverträgen und funktionsspezifischen Tarifverträgen verschiedener Unternehmen des DB Konzerns (Basis-TV), oder dem Tarifvertrag für Lokomotivführer von Schienenverkehrsunternehmen des Agv MoVe (LfTV) fallen, zahlt der Arbeitgeber Beiträge für Sie in den Pensionsfonds ein. Dies gilt aber z. B. nicht für Mitarbeiter, die in der Rentenzusatzversicherung der Knappschaft-Bahn-See pflichtversichert sind (früher Abt. B) oder für beurlaubte Beamte oder zugewiesene Beamte. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Arbeitgeber.

In dieser Renteninformation werden die arbeitgeberfinanzierten Beiträge aus der "2,2 Prozentregelung" bzw. der jeweils geltenden tarifvertraglichen Regelung zum 31. Dezember 2018 aufgeführt.

Nach dieser Regelung zahlt die Deutsche Bahn für jeden Mitarbeiter, der die tarifvertraglichen Voraussetzungen erfüllt (z. B. nach dem abgeschlossenen Basistarifvertrag zu den funktionsgruppenspezifischen Tarifverträgen und funktionsspezifischen Tarifverträgen verschiedener Unternehmen des DB Konzerns (Basis-TV), oder dem Tarifvertrag für Lokomotivführer von Schienenverkehrsunternehmen des Agv MoVe (LfTV)), zusätzlich zum Monatseinkommen 2 Prozent des Bruttoentgelts in den DEVK-Pensionsfonds ein – mindestens jedoch 50 Euro bei Vollzeitbeschäftigten. Hinzu kommt ggf. noch ein Bonus von bis zu 0,2 Prozent des Bruttoentgelts.

Jeder eingezahlte Betrag wird in zwei Komponenten aufgeteilt, wobei ein Teil zur Erreichung der Beitragserhaltungsgarantie in festverzinsliche Wertpapiere und ein anderer Teil, der nicht für die Beitragserhaltungsgarantie erforderlich ist, in Fonds investiert wird.

Wie viel von Ihrem Beitrag in die Beitragserhaltungsgarantie eingebracht wird, ist u. a. abhängig von der verbleibenden Laufzeit des Vertrages und dem Zinsniveau.

Da während der Laufzeit die rechnerisch anfallenden Zinsen zu der Garantie beitragen, steigt bei fallendem Zinsniveau der Anteil des Beitrags, der in das Garantiekapital eingezahlt werden muss. Hierdurch reduziert sich der Anteil des Beitrags, der ins Fondskapital investiert werden kann. Bei steigenden Zinsen wird umgekehrt ein geringerer Teil des Beitrags in das Garantiekapital eingezahlt, während gleichzeitig ein höherer Anteil in das Fondskapital fließen kann.

Angesichts des ständig sinkenden Zinsniveaus der letzten Jahre musste ein immer größerer Anteil des Beitrags für die Zinspapiere der Beitragserhaltungsgarantie verwendet werden, sodass Jahr für Jahr ein immer geringerer Anteil des Beitrags ins Fondskapital investiert werden konnte.

Es gibt Arbeitgeber, die das Gehalt erst im Folgemonat überweisen. So kann es sein, dass der Beitrag aus Dezember erst im Januar des Folgejahrs gutgeschrieben wird. Die Renteninformation wird jedoch regelmäßig zum Stichtag 31. Dezember des Vorjahrs erstellt.

Fehlt z. B. mitten im Jahr ein Beitrag, ist es möglich, dass der Arbeitgeber aufgrund von Krankheit oder aus anderen Gründen keine Zahlung vorgenommen hat. Hierüber kann Ihnen Ihr Arbeitgeber Auskunft geben. Bitte fragen Sie im Zweifel dort nach.

Das Garantiekapital dient zur Sicherstellung der Beitragserhaltungsgarantie (siehe dazu auch "Was ist unter Beitragserhaltungsgarantie zu verstehen?"). Hierzu werden Teile Ihrer Beiträge in festverzinsliche Wertpapiere investiert, die zum Ablaufzeitpunkt des Vertrags einen garantierten Wert aufweisen. Damit ist sichergestellt, dass der Pensionsfonds mindestens die eingezahlten Beiträge (abzüglich etwaiger Risikobeiträge für ergänzende Leistungen) für Sie zum Rentenbeginn zur Verfügung stellen kann.

Das Fondsvermögen bildet jenen Teil des Beitrags ab, der nicht für die Beitragserhaltungsgarantie verwendet wird. Diesen Beitragsteil investiert der DEVK-Pensionsfonds ohne Ausgabeaufschlag für Sie in die Monega-Fonds.

Eine individuelle Gestaltung der Fondsanlage ist leider nicht möglich, da die Kapitalanlagestrategie in Abstimmung mit dem Kapitalanlagebeauftragten der Beiräte übergreifend für alle Versorgungsberechtigten gleich geregelt ist. Diese sieht vor, dass bis zum 55. Lebensjahr die Beitragsanteile für das Fondskapital chancenoptimiert in Aktienfonds investiert werden.

Dabei werden 45 Prozent des für das Fondskapital vorgesehenen Betrags in den Fonds Monega Euroland PeF angelegt, der als Indexfonds im Wesentlichen den EuroStoxx50-Index abbildet. Weitere 45 Prozent werden in den Aktienfonds Monega Germany PeF investiert, der als Indexfonds den DAX30 abbildet sowie 10 Prozent in den Monega Chance, der seine Mittel vornehmlich in Aktien aus Schwellenländern mit Schwerpunkt in Südostasien anlegt.

Zwischen dem 56. und 60. Lebensjahr wird das bis dahin angesparte Fondskapital dann schrittweise in eine sicherheitsorientierte Anlage umgeschichtet. Ab diesem Zeitpunkt fließen auch alle weiteren Beitragsleistungen in diese Anlageform. Derzeit ist die gewählte Anlageform der Wertpapierfonds Monega Euro-Bond. Dieser Fonds investiert ausschließlich in Euro-Zinspapiere guter Bonität. Während der Umschichtung kann es deshalb sein, dass sich Ihr Fondskapital sowohl aus Anteilen des Monega Euro-Bond als auch der drei Aktienfonds zusammensetzt.

Die Mittel zur Sicherung der Beitragserhaltungsgarantie werden in festverzinsliche Wertpapiere bester Güte investiert. Hierbei erwerben wir nur Papiere, die zum Kaufzeitpunkt mit einem "Mindestrating A" von international anerkannten Ratingagenturen (Moodys und Standard & Poor's) ausgezeichnet wurden. Diese Auszeichnung erhalten nur Anbieter (Emittenten) mit gesichertem finanziellem Hintergrund.

Bei der Art der Wertpapiere handelt es sich in der Regel um sogenannte Nullkuponanleihen, die keine laufenden Zinszahlungen wie herkömmliche Wertpapiere vorsehen. Diese Nullkuponanleihen (oder auch Zerobondanleihen) werden zu einem um die Zinsen der nächsten Jahre verminderten Wert gekauft. Der Rückgabewert entspricht zum Ablaufzeitpunkt dem "vollen Wert".

Beispiel

Man kauft das Wertpapier für 74,30 Euro (sog. Barwert) und bekommt bei einer Laufzeit von 15 Jahren mit Ablauf 100 Euro ausgezahlt. Auf diese Art kann man ein festverzinsliches Wertpapier "günstiger" einkaufen und - wie im DEVK-Pensionsfonds - noch einen Teil des Beitrags in höher verzinste, aber damit auch risikoreichere Anlagen investieren, ohne auf die Garantie verzichten zu müssen.

Jedes Jahr erhöht sich das Garantiekapital um die gutgeschriebenen Zinsen. Bei laufender Beitragszahlung kommen die für das Garantiekapital verwendeten Beitragsteile noch hinzu.

Bis zum 55. Lebensjahr werden die Beitragsanteile für das Fondskapital chancenoptimiert in Aktienfonds investiert.

Dabei wird der für das Fondskapital zu verwendende Beitrag wie folgt aufgeteilt:

  • 45 Prozent werden im Fonds Monega Euroland PeF angelegt, der als Indexfonds im Wesentlichen den Index EuroStoxx50 abbildet.
  • 45 Prozent werden in den Aktienfonds Monega Germany PeF investiert, der als Index-fonds den DAX30 nachbildet.
  • 10 Prozent fließen in den Monega Chance, der seine Mittel vornehmlich in Aktien aus Schwellenländern mit Schwerpunkt in Südostasien anlegt.

Bei diesen Aktieninvestments liegt aus unserer Sicht ein sinnvoller Schwerpunkt auf Deutschland, da unsere Volkswirtschaft - im Vergleich zu anderen Ländern in Europa - deutliche Vorteile mit entsprechend besseren Zukunftsaussichten hat. Gleiches gilt auch für den Bereich der Schwellenländer in Südostasien mit ihrer dynamischen Bevölkerungsentwicklung und den guten Wirtschaftsaussichten, in die der Fonds Monega Chance investiert.

Zwischen dem 56. und 60. Lebensjahr wird das angesparte Fondskapital schrittweise in eine sicherheitsorientierte Anlage umgeschichtet. Ab diesem Zeitpunkt fließen auch alle für das Fondskapital verwendeten Beitragsteile in diese Anlageform.

Derzeit ist dies der Wertpapierfonds Monega Euro-Bond. Dieser Fonds investiert ausschließlich in Euro-Zinspapiere guter Bonität. Während der Umschichtung kann es deshalb sein, dass sich Ihr Fondskapital sowohl aus Anteilen des Monega Euro-Bond als auch der drei Aktienfonds zusammensetzt.

Anfang 2018 haben wir auf das Investmentsteuerreformgesetz (InvStRefG) reagiert und in Abstimmung mit dem Kapitalanlagebeauftragten der Beiräte die vormals als Publikumsfonds aufgelegten Fonds Monega Euroland und Monega Germany kostenneutral und wertgleich in zwei Spezialfonds getauscht. Spezialfonds sind für einen i. d. R. großen Investor separat aufgelegte Fonds und nicht der Öffentlichkeit zugänglich.

Warum war das nötig?

Durch das InvStRefG wurde eine Steuerbelastung auf Publikumsfonds eingeführt, die für unsere Versorgungsberechtigten eine Verminderung der Erträge bzw. der als Überschüsse gut geschriebenen Fonds-Anteileinheiten zur Folge gehabt hätte. Das konnten wir durch Umschichtung des angelegten Kapitals aus Publikumsfonds in Spezialfonds vermeiden.

Die Anlagestrategie der bisherigen Monega Publikumsfonds wird innerhalb der beiden Spezialfonds vollständig und unverändert abgebildet. Die Spezialfonds erkennen Sie am Zusatz PeF und an der veränderten Wertpapierkennnummer ("ISIN").

Die Fonds Monega Chance und Monega Euro-Bond waren von den steuerlichen Neuerungen nicht betroffen und verbleiben unverändert Teil unserer Anlagestrategie.

Passiv gemanagte Investmentfonds

Ein sogenannter Indexfonds bildet durch entsprechende Aktieninvestitionen einen Aktienindex ab. Die Wertentwicklung des Fonds wird abzüglich der Kosten des Fonds in der Regel dem Indexverlauf entsprechen. Da sich das Fondsmanagement stets am Index orientiert, sind von Seiten der Fondsmanager jedoch weniger Eingriffe notwendig, was den Fonds kostengünstiger gestaltet. Dies ist beispielsweise bei den beiden Fonds Monega Euroland PeF und Monega Germany PeF der Fall, die den EuroStoxx50- bzw. den DAX30-Index nachbilden.

Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass in einem weit entwickelten Markt, in dem alle Marktteilnehmer über nahezu die gleichen Informationen zur gleichen Zeit verfügen, ein aktives Management nicht sinnvoll ist. Ein passives Mandat (Indexnachbildung) ist an dieser Stelle daher einem aktiven vorzuziehen. Untersuchungen zeigen, dass nur ungefähr 20 Prozent aller aktiv gemanagten Aktienfonds überhaupt die Benchmark, d. h. die gleiche Wertentwicklung wie die EuroStoxx50- bzw. DAX30-Indexfonds erreichen oder überschreiten, und dass eine systematische Outperformance (Gewinnsteigerung) z. B. bei den großen Aktienwerten in der Eurozone über viele Jahre hinweg nicht zu erwarten ist. Daher sind wir grundsätzlich der Meinung, dass hier ein passives, kostengünstiges Management einem aktiven Management vorzuziehen ist.

Aktiv gemanagte Investmentfonds

Im Fall des Fonds "Monega Chance", der in Schwellenländer mit Schwerpunkt Südostasien investiert, ist ein aktiver Investmentansatz durchaus sinnvoll, da die Aktienmarkt-Intransparenz im asiatischen Raum im Vergleich zu Europa erheblich höher ist.

Dieser Fonds investiert in die besten Investmentfonds mit Schwerpunkt Südostasien, die in der Regel von Fondsmanagern vor Ort gesteuert werden. Dies sichert eine entsprechend gute Kenntnis dieser Anlagemärkte. Die im Rahmen des Fonds Monega Chance erworbenen Investmentfonds werden ohne Ausgabeaufschlag erworben.

In einem aktiv gemanagten Fonds weicht das Fondsmanagement bewusst "aktiv" von der Benchmark, die das Anlageuniversum widerspiegelt, ab. Dies kann durch die Steuerung des Investitionsgrades erfolgen, durch die Über- und Untergewichtung einzelner Titel zur Benchmark oder durch Investition in Aktienwerte, die nicht Bestandteil der Benchmark sind.

Die Fondsinformationen zu den beiden Publikumsfonds Monega Chance und Monega Euro-Bond finden Sie weiterhin auf der Internetseite der Monega Kapitalanlagegesellschaft unter: www.monega.de

Für die Kursübersichten der beiden Spezialfonds haben wir eine eigene Seite bei der Monega für Sie eingerichtet: www.monega.de

Die internationalen Wertpapierkennnummern (englisch: International Securities Identification Number, abgekürzt ISIN) für die einzelnen Fonds lauten:

  • Monega Euroland PeF: DE000A2DL4C3
  • Monega Germany PeF: DE000A2DL4B5
  • Monega Chance: DE0005321079
  • Monega Euro-Bond: DE0005321061

Nein, diese sind für Kunden des Pensionsfonds ausgabeaufschlagfrei.

Die Ausschüttungen der Fonds werden ohne Kosten für Sie als Kunde sofort wieder investiert. Der Fondspreis reduziert sich um die Ausschüttungshöhe, gleichzeitig erhöht sich die Anzahl der Fondsanteile in Ihrem Depot, sodass insgesamt die Summe des investierten Fondskapitals unverändert hoch ist. Sie müssen an dieser Stelle keinerlei Anweisungen erteilen.

Grundsätzlich gilt die Beitragserhaltungsgarantie (s. o.) des Pensionsfonds. Die eingezahlten Beiträge können also nicht verloren gehen. Die Investition in Investmentfonds sorgt für den Mehrertrag über die eingezahlten Beiträge hinaus, aber Schwankungen am Aktienmarkt haben immer - positiv oder negativ - Einfluss auf den Wert des Fondsguthabens.

Im Hinblick auf die lange Laufzeit einer Pensionsfondszusage wird der Kunde bei regelmäßiger Beitragszahlung sowohl in guten wie auch in schwierigen Börsenphasen Fondsanteile erwerben. In schwierigen Börsenphasen wird er wegen niedrigerer Fondspreise mehr Anteile erwerben können als in Boomphasen, was sich positiv auf den durchschnittlichen Kaufpreis der Fondsanteile auswirkt. Durch die lange Laufzeit der Pensionsfondszusage sollten deshalb ein attraktives Wachstum der Fondskomponente und damit eine attraktive Verzinsung der Beiträge möglich sein.

Um das Risiko zu reduzieren, dass sich die Aktienmärkte kurz vor Beginn der Rentenphase negativ entwickeln, wird zwischen dem 56. und dem 60. Lebensjahr das bis dahin angesparte Fondskapital schrittweise in eine sicherheitsorientierte Anlage umgeschichtet. Ab diesem Zeitpunkt fließen auch alle für das Fondskapital verwendeten Beitragsteile in diese Anlageform. Derzeit ist dies der Wertpapierfonds Monega Euro-Bond , der vornehmlich in bonitätsstarke Euro-Anleihen investiert.

Auch wenn es sich bei dem DEVK-Pensionsfonds um einen der kostengünstigsten Anbieter für betriebliche Altersversorgung im Markt handelt, müssen die Versorgungskonten und Kapitalanlagen verwaltet werden, was nicht kostenfrei möglich ist.

Die Kosten werden jedem Versorgungsberechtigten bei Zustellung der Vertragsunterlagen offengelegt und sind auf der letzten Seite des Pensionsplans zu finden.

Die Beitragserhaltungsgarantie wird durch die Kosten nicht belastet.

Es gibt beitragsabhängige und beitragsunabhängige Kosten. Die beitragsabhängigen Kosten fallen nur dann an, wenn Sie Beiträge zu Gunsten Ihrer Pensionsfondszusage erbringen bzw. von Ihrem Arbeitgeber gezahlt werden. Es handelt sich dabei um einen Prozentsatz Ihres eingezahlten Beitrages, der zur Kostendeckung verwendet wird. Die beitragsunabhängigen Kosten (Stückkosten) werden immer erhoben, egal ob Beiträge fließen oder nicht.

Ab dem Bezug einer Rente fallen laufende Kosten an, die bereits rechnerisch in den Rentenfaktoren berücksichtigt sind.

Bitte nehmen Sie sich im Zweifel auch noch einmal die Kostenanlage in Ihren Pensionsfondsunterlagen zur Hand.

Im Leistungsfall garantiert der Pensionsfonds, dass mindestens die Summe der eingezahlten Beiträge zur Verrentung bereitsteht. Es kann jedoch sein, dass das vorhandene Kapital dafür - zum Beispiel in den sogenannten vorzeitigen Versorgungsfällen, also Erwerbsminderung oder Tod mehr oder weniger lange vor Beginn der Altersrente - nicht ausreicht. Mit den Mitteln aus dem Sicherheitszuschlag wird das Vermögen dann aufgefüllt.

Der DEVK-Pensionsfonds bietet zwei Leistungskomponenten an: die Basisleistungen und die ergänzenden Leistungen. Die Basisleistungen sind obligatorisch, also nicht wählbar, die ergänzenden Leistungen können bei Eintritt in den Pensionsfonds ausgeschlossen werden, wenn sie nicht gewünscht sind.

Der Pensionsfonds sieht grundsätzlich als Basisversorgung eine Rente aus dem zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Versorgungskapital in Form einer

  • Altersrente, vorgezogenen Altersrente oder eines Auszahlungsplans,
  • Erwerbsminderungsrente,
  • Hinterbliebenenrente (d.h. Witwen-/Witwer- oder Partner- und Waisenrente) vor.

Aus den ergänzenden Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenleistungen zahlen wir eine zusätzliche Rente.

Die ergänzenden Leistungen werden jährlich neu berechnet, ihre Höhe ist abhängig von der Beitragszahlung der beiden Vorjahre. Da es sich bei den ergänzenden Leistungen um zusätzliche Renten handelt, werden dem Versorgungskapital zur Finanzierung regelmäßig Risikobeiträge entnommen.

Die Höhe der Risikobeiträge für ergänzende Leistungen richtet sich nach dem Alter des Versorgungsberechtigten und der Höhe der Rente. Darüber hinaus fließen aktuelle Annahmen bzgl. Biometrie (z. B. Sterbewahrscheinlichkeiten, Invalidisierungswahrscheinlichkeiten), Rechnungszins und Kosten für den möglichen Rentenbezug in die Berechnung ein. Die Risikobeiträge werden versicherungstechnisch von Jahr zu Jahr neu ermittelt. Risikobeiträge können nicht für die Zukunft berechnet werden.

Es wurden 54 Prozent des Risikobeitrags wieder gutgeschrieben. Wie berechne ich den Betrag?

Sie nehmen den ausgewiesenen Betrag und multiplizieren ihn mit 0,54. Bei einem Betrag von 10,00 Euro x 0,54, wurden Ihnen 5,40 Euro gutgeschrieben. Für die ergänzenden Leistungen haben wir in diesem Beispiel nur einen Betrag von 4,60 Euro aus Ihrem Beitrag von 10,00 Euro einbehalten.

Warum so umständlich?

Wir sind dazu verpflichtet, in den Annahmen zur Berechnung der Risikobeiträge Sicherheiten zu berücksichtigen. Soweit diese Sicherheiten nicht benötigt werden, werden die daraus entstehenden Gewinne entsprechend den gesetzlichen und vertraglichen Regelungen den Verträgen wieder gutgeschrieben.

Auf der Anmeldung zum Pensionsfonds (Antrag) sind unter Punkt 2 die ergänzenden Leistungen aufgeführt.

Grundsätzlich sieht der Pensionsfonds immer einen Einschluss der ergänzenden Leistungen vor. Der Ausschluss ist durch "Kreuze" kenntlich zu machen, sofern man diese Leistungen nicht vereinbaren möchte.

Die Entscheidung, ob ergänzende Erwerbsminderungsleistungen innerhalb des Versorgungsschutzes berücksichtigt werden sollen, wird bei Eintritt in den Pensionsfonds dauerhaft bindend getroffen. Ein nachträglicher Ein- oder Ausschluss ist nicht möglich.

Da sich Ihre Lebenssituation im Laufe der Anwartschaftsphase verändern kann, ist es möglich, die ergänzenden Hinterbliebenenleistungen den Umständen anzupassen. Sie können daher zu jedem nächsten Monatsersten aus dem Versorgungsschutz ausgeschlossen und jeweils zu Beginn des nächsten Kalenderjahres (01.01.) eingeschlossen werden. Hierzu ist eine Änderungsvereinbarung erforderlich, die unterschrieben beim Arbeitgeber eingereicht werden muss.

Beiträge an einen Pensionsfonds bleiben bis zu acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (BBG) steuerfrei (für 2019 sind dies 6.432 Euro). Bis zu vier Prozent können davon auch sozialversicherungsfrei (für 2019 3.216 Euro) in den Pensionsfonds eingezahlt werden.

Der steuerfreie Höchstbetrag verringert sich um Beiträge, die nach § 40b Einkommensteuergesetz pauschalversteuert an eine Direktversicherung oder Pensionskasse geleistet werden.

Alle Auszahlungen aus dem Pensionsfonds sind nach § 22 Nr. 5 Einkommensteuergesetz (nachgelagert) zu versteuern.

Die Verträge erhalten eine laufende Überschussbeteiligung. Diese setzt sich für 2019 zusammen aus einen laufenden Grundüberschuss von mindestens 0,7 Prozent der eingezahlten Beiträge. Falls ergänzende Leistungen eingeschlossen sind, beträgt der Risikoüberschuss für 2019 unverändert 54 Prozent der einbehaltenen Risikobeiträge.

Diese Überschussanteile werden direkt Ihrem Fondsvermögen gutgeschrieben.

Der Schlussgewinn erhöht sich in 2019 auf mindestens 2,40 Prozent des maßgeblichen Garantiekapitals. Die Zinsüberschussanteile für laufende Renten betragen - wie in den Vorjahren - mindestens 1,65 Prozent des maßgeblichen Deckungskapitals.

Aufgrund der gebildeten Zusatzreserve für laufende Leistungen werden die Zinsüberschüsse für das Jahr 2019 – abhängig vom Zeitpunkt des Rentenbeginns – nicht zur Leistungserhöhung, sondern zur Gegenfinanzierung dieser Zusatzreserve verwendet.

Die geschäftlichen Rahmenbedingungen lassen trotz der lang anhaltenden Niedrigzinsphase und den Anforderungen aus dem Kapitalmarktumfeld die Erwartung zu, dass die Ertragskraft des DEVK-Pensionsfonds auch in den kommenden Jahren stabil bleibt.

Als Versorgungsträger müssen wir unser Leistungsversprechen jederzeit sicherstellen. Dazu werden wir von der BaFin beaufsichtigt, kalkulieren vorsichtig und garantieren die Rentenhöhen erst im Versorgungsfall.

Im Versorgungsfall (also bei Beginn einer Alters-, Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrente) errechnen wir die Rentenhöhe mit den jeweils gültigen Rechnungsgrundlagen.

Wegen der steigenden Lebenserwartung hat ein unabhängiger Gutachter in der Vergangenheit festgestellt, dass unsere bisher verwendeten Rechnungsgrundlagen vermutlich nicht ausreichen, um die zukünftigen Renten dauerhaft und lebenslang zahlen zu können. Deswegen mussten wir diese Rechnungsgrundlagen anpassen.

Gleichzeitig bedeutete dies, dass die auf der Renteninformation ausgewiesenen Renten geringer ausfallen.

Wenn Sie bereits eine Rente erhalten, bleibt diese natürlich in der Höhe unverändert, wird allerdings so lange nicht mehr erhöht, bis der für die Sicherheitsreserve zusätzlich nötige Betrag aus der Überschussbeteiligung erwirtschaftet ist.

Im Leistungsfall garantiert der Pensionsfonds die Summe der eingezahlten Beiträge.

Wie in der Lebensversicherung ist der Rechnungszins aber Bestandteil der Kalkulationsgrundlagen für die Höhe der Rentenfaktoren. Vergleichen Sie hierzu bitte auch die Antwort auf die Frage: "Wer legt diese Rentenfaktoren fest und können sie sich ändern?"

Ja, zum Rentenbeginn können Sie bis zu 30 Prozent des vorhandenen Versorgungskapitals als Einmalzahlung erhalten. Die aus dem verbleibenden Versorgungskapital gebildete Rente fällt dann entsprechend geringer aus.

Nein, eine Kündigung ist nicht möglich. Es handelt sich bei Ihrer Pensionsfondszusage um betriebliche Altersversorgung im Sinne des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG).

Die in Form von Entgeltumwandlung und Arbeitgeberfinanzierung erworbenen Anwartschaften sind geschützt und dürfen erst mit Eintritt des jeweiligen Versorgungsfalls (Altersrente, Erwerbsminderung, Tod) zur Auszahlung kommen. Eine vorzeitige Verfügung über das Vorsorgekapital hat der Gesetzgeber ausgeschlossen.

Allgemeine Fragen zum Vertrag, Fragen zur Leistung sowie zur Wertentwicklung beantwortet die DEVK unter folgenden Kontaktdaten:

Service-Team Pensionsfonds
Telefon: 0221 757–7373

E-Mail-Adresse für Fragen zu:

  • Vertrag und Wertentwicklung: vertrag.pensionsfonds "at" devk.de
  • Leistung: leistung.pensionsfonds "at" devk.de

Als allgemeiner Ansprechpartner für Fragen an Ihren Arbeitgeber bei der Deutschen Bahn steht Ihnen Personal direkt unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:

Unter der Rufnummer 069 265-1083 (intern 9100-1083) ist Personal direkt für Sie da (Montag bis Freitag von 07:00 bis 16:00 Uhr). Oder schreiben Sie eine E-Mail an personal-direkt "at" deutschebahn.com.

Informationen zur Bestandsentwicklung und Ähnlichem können Sie dem Jahresabschluss und dem dazugehörigen Lagebericht entnehmen, den Sie unter www.devk.de/unternehmensberichte finden.

Informationen zum Datenschutz

Bitte beachten Sie auch die nachfolgenden Hinweise zum Datenschutz zur EU-Datenschutzgrundverordnung.

DEVK Pensionsfonds-AG
Vorsitzender des Aufsichtsrates:
Bernd Zens
Vorstand: Joachim Gallus, Birgit Großmann
Sitz der Gesellschaft: Köln, Amtsgericht Köln Nr. 42 HRB 36041
Riehler Str. 190
50735 Köln
Telefon: 0800 4-757-757
Fax: 0221 757-2200
E-Mail: info "at" devk.de

DEVK Deutsche Eisenbahn Versicherung
Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G.
Betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn

Vorsitzender des Aufsichtsrates:
Alexander Kirchner
Vorstand: Gottfried Rüßmann (V), Rüdiger Burg, Michael Knaup, Dietmar Scheel, Bernd Zens
Sitz des Vereins: Köln, Amtsgericht Köln Nr. 42 HRB 8234
Riehler Str. 190
50735 Köln
Telefon: 0800 4-757-757
Fax: 0221 757-2200
E-Mail: info "at" devk.de

Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie per Post unter der o. g. Adresse mit dem Zusatz "Datenschutzbeauftragter", über das Kontaktformular auf unserer Homepage oder per E-Mail unter datenschutz "at" devk.de.

Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten unter Beachtung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), der datenschutzrechtlich relevanten Bestimmungen des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) sowie aller weiteren maßgeblichen Gesetze.

Darüber hinaus hat sich unser Unternehmen auf die "Verhaltensregeln für den Umgang mit personenbezogenen Daten durch die deutsche Versicherungswirtschaft" (Code of Conduct, abgekürzt CoC) verpflichtet. Diese präzisieren die oben genannten Gesetze für die Versicherungswirtschaft und erhöhen zugleich die Transparenz der Datenverarbeitung. Die Regeln können Sie im Internet unter www.devk.de/datenschutz abrufen.

Stellen Sie einen Antrag auf Versorgungszusage, benötigen wir die von Ihnen hierbei gemachten Angaben für den Abschluss der Versorgungszusage sowie zur Durchführung des Vertragsverhältnisses. Angaben über Ihren Renteneintritt benötigen wir beispielsweise, um prüfen zu können, ob der Versorgungsfall eingetreten ist.

Der Abschluss bzw. die Durchführung der Versorgungszusage ist ohne die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht möglich.

Darüber hinaus benötigen wir Ihre personenbezogenen Daten zur Erstellung von Statistiken, z. B. für die Erfüllung aufsichtsrechtlicher Vorgaben oder zur Entwicklung neuer Tarife. Die Daten aller mit der DEVK-Gruppe bestehenden Verträge nutzen wir für eine Betrachtung der gesamten Kundenbeziehung, beispielsweise zur Beratung hinsichtlich einer Vertragsanpassung, einer Vertragsergänzung oder für umfassende Auskunftserteilungen.

Rechtsgrundlage für diese Verarbeitungen personenbezogener Daten für vorvertragliche und vertragliche Zwecke ist Art. 6 Abs. 1 b) DSGVO. Soweit dafür besondere Kategorien personenbezogener Daten erforderlich sind, holen wir Ihre Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 a) i. V. m. Art. 7 DSGVO ein. Erstellen wir Statistiken mit diesen Datenkategorien, erfolgt dies auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 j) DSGVO i. V. m. § 27 BDSG.

Ihre Daten verarbeiten wir auch, um berechtigte Interessen der DEVK-Pensionsfonds-AG oder Dritter zu wahren (Art. 6 Abs. 1 f) DSGVO). Dies kann insbesondere erforderlich sein:

  • zur Gewährleistung der IT-Sicherheit und des IT-Betriebes,
  • zur Werbung für unsere eigenen Versicherungsprodukte und für andere Produkte der Unternehmen der DEVK-Gruppe und deren Kooperationspartner sowie für Markt- und Meinungsumfragen,
  • zur Verhinderung und Aufklärung von Straftaten, insbesondere nutzen wir Datenanalysen zur Erkennung von Hinweisen, die auf Versicherungsmissbrauch hindeuten können.

Darüber hinaus verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen wie z. B. aufsichtsrechtlicher Vorgaben, handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten oder unserer Beratungspflicht. Als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dienen in diesem Fall die jeweiligen gesetzlichen Regelungen i. V. m. Art. 6 Abs. 1 c) DSGVO.

Sollten wir Ihre personenbezogenen Daten für einen oben nicht genannten Zweck verarbeiten wollen, werden wir Sie im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen darüber zuvor informieren.

Wir führen bestimmte Aufgaben, wie z. B. die telefonische Kundenbetreuung, bei denen es zu einer Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten kommen kann, nicht selbst durch, sondern übertragen die Erledigung einer anderen Stelle. Wir führen eine fortlaufend aktualisierte Liste über die Stellen und Kategorien von Stellen, die vereinbarungsgemäß für uns personenbezogene Daten verarbeiten unter Angabe der übertragenen Aufgaben. Die gültige Liste ist dem jeweiligen Antrag beigefügt. Sie kann auch unter www.devk.de/datenschutz eingesehen oder bei den DEVK Versicherungen, Zentrale Kundenbetreuung, Riehler Straße 190, 50735 Köln, E-Mail: info "at" devk.de schriftlich angefordert werden.

Datenverarbeitung in der Unternehmensgruppe

Spezialisierte Unternehmen bzw. Bereiche unserer Unternehmensgruppe nehmen bestimmte Datenverarbeitungsaufgaben für die in der Gruppe verbundenen Unternehmen zentral wahr. Soweit ein Pensionsfonds- bzw. Versicherungsvertrag zwischen Ihnen und einem oder mehreren Unternehmen unserer Gruppe besteht, können Ihre Daten etwa zur zentralen Verwaltung von Anschriftendaten, für den telefonischen Kundenservice, zur Vertrags- und Leistungsbearbeitung, für In- und Exkasso oder zur gemeinsamen Postbearbeitung zentral durch ein Unternehmen der Gruppe verarbeitet werden. In unserer Dienstleisterliste unter www.euse.devk.info oder im Anhang des Antrages finden Sie die Unternehmen, die an einer zentralisierten Datenverarbeitung teilnehmen.

Vermittler

Soweit Sie hinsichtlich Ihrer Pensionsfondszusage von einem Vermittler betreut werden, verarbeitet Ihr Vermittler die zum Abschluss und zur Durchführung der Zusage benötigten Antrags-, Vertrags- und Leistungsdaten. Unser Unternehmen übermittelt diese Daten ebenfalls an Ihren betreuenden Vermittler, soweit dieser die Informationen zu Ihrer Betreuung und Beratung in Versicherungs- und Finanzdienstleistungsangelegenheiten benötigt.

Externe Dienstleister

Wir führen bestimmte Aufgaben, wie z. B. Teile der Leistungsprüfung oder gegebenenfalls die telefonische Kundenbetreuung, bei denen es zu einer Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten kommen kann, nicht selbst durch, sondern übertragen die Erledigung einer anderen Stelle. Wir führen eine fortlaufend aktualisierte Liste über die Stellen und Kategorien von Stellen, die vereinbarungsgemäß für uns personenbezogene Daten verarbeiten unter Angabe der übertragenen Aufgaben. Die gültige Liste ist dem jeweiligen Antrag beigefügt. Sie kann auch im Internet unter www.devk.de/datenschutz eingesehen oder bei den DEVK Versicherungen, Zentrale Kundenbetreuung, Riehler Straße 190, 50735 Köln, E-Mail: info "at" devk.de schriftlich angefordert werden. Zu diesen externen Dienstleistern gehören u. a. Gutachter, Sachverständige, Assistance-Dienstleister, Aktenvernichter und Anbieter von IT-Services.

Weitere Empfänger

Darüber hinaus können wir Ihre personenbezogenen Daten an weitere Empfänger übermitteln, wie etwa an Behörden zur Erfüllung gesetzlicher Mitteilungspflichten (z. B. Sozialversicherungsträger, Finanzbehörden, Strafverfolgungsbehörden).

Wir löschen Ihre personenbezogenen Daten, sobald sie für die o. g. Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Dabei kann es vorkommen, dass personenbezogene Daten für die Zeit aufbewahrt werden, in der die Ansprüche gegen unsere Unternehmen geltend gemacht werden können (gesetzliche Verjährungsfrist von drei bis zu dreißig Jahren). Darüber hinaus speichern wir Ihre Daten, soweit wir dazu gesetzlich verpflichtet sind. Entsprechende Nachweis- und Aufbewahrungspflichten ergeben sich unter anderem aus dem Handelsgesetzbuch, der Abgabenordnung und dem Geldwäschegesetz. Die Speicherfristen betragen danach bis zu zehn Jahren.

Sollten wir personenbezogene Daten an Dienstleister außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) übermitteln, erfolgt die Übermittlung nur, soweit dem Drittland durch die EU-Kommission ein angemessenes Datenschutzniveau bestätigt wurde oder andere angemessene Datenschutzgarantien (z. B. verbindliche unternehmensinterne Datenschutzvorschriften oder EU-Standardvertragsklauseln) vorhanden sind.

Gemäß den Artikeln 15 bis 22 DSGVO haben Sie bezüglich der Verarbeitung Ihrer Daten bestimmte Rechte.

Auskunftsrecht, Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung

Sie können unter der o. g. Adresse Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten verlangen (Artikel 15 DSGVO). Außerdem haben Sie ein Recht auf Herausgabe der von Ihnen bereitgestellten Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format (Artikel 20 DSGVO). Darüber hinaus können Sie unter bestimmten Voraussetzungen die Berichtigung oder Löschung Ihrer Daten verlangen (Artikel 16 bis 18 DSGVO).

Widerspruchsrecht

Sie haben das Recht, einer Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu Zwecken der Direktwerbung (Art. 6 DSGVO) jederzeit formlos zu widersprechen. Verarbeiten wir Ihre Daten zur Wahrung berechtigter Interessen, können Sie dieser Verarbeitung widersprechen, wenn sich aus Ihrer besonderen Situation Gründe ergeben, die gegen die Datenverarbeitung sprechen. Bis zum Zeitpunkt des Widerspruchs bleibt die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten auf Grundlage Ihrer Einwilligung rechtmäßig.

Beschwerderecht

Sie haben die Möglichkeit, sich mit einer Beschwerde an den o. g. Datenschutzbeauftragten oder an eine Datenschutzaufsichtsbehörde zu wenden. Die für uns zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde ist:

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Nordrhein-Westfalen

Postfach 20 04 44
40102 Düsseldorf