Mehr Schutz beim Surfen

Internetkriminalität ist ein wachsendes Problem. Wir informieren Sie über mögliche Gefahren im Internet und geben Tipps, was Sie für Ihre Sicherheit tun können.

Identitätsdiebstahl und Identitätsmissbrauch

"Meine Identität gehört mir!" Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Doch die Fälle von Identitätsdiebstahl im Internet häufen sich. Mit verschiedensten Mitteln werden oft auch unentdeckt persönliche Daten gestohlen. Und in der Regel bleibt es nicht beim Datenklau. Datendiebe missbrauchen die "erbeuteten" Informationen, um im Internet betrügerische Geschäfte abzuwickeln oder illegalen Onlineaktivitäten nachzugehen - natürlich im Namen der Bestohlenen.

Klassisches Phishing

Als Phishing bezeichnet man Betrugsversuche, bei denen die Opfer durch gefälschte E-Mails oder Kurznachrichten dazu gebracht werden, persönliche Daten wie Kreditkartennummern, Bankkonto- oder Login-Daten preiszugeben. Typischerweise bedienen sich Kriminelle bei Phishingangriffen der Anmutung vertrauenswürdiger Institutionen wie Banken und Behörden.

Pharming

Das Pharming ist eine Weiterentwicklung des klassischen Phishings. Durch eine Manipulation der lokalen Adressauflösung (Übersetzung eines Domainnamens in die entsprechende IP-Adresse), werden Internetnutzer direkt auf gefälschte Webseiten umgeleitet. Dort werden sie unter Vortäuschung falscher Tatsachen aufgefordert, persönliche Daten preiszugeben. Die gefälschten Webseiten befinden sich auf Servern, die von den Betrügern kontrolliert und ausgelesen werden.

Phishing durch Ausspähprogramme (trojanische Pferde)

Neuere Phishingmethoden sind nicht mehr darauf angewiesen, dass attackierte Nutzer Ihre Daten aktiv preisgeben. Mittels spezieller Ausspähprogramme (trojanische Pferde) „hacken“ sich Phishingbetrüger vielmehr direkt in die Datenverbindungen zwischen Nutzer und Bank, Onlineshop oder anderen Onlinediensten ein. Dabei greifen sie unbemerkt die übertragenen Daten (Login-Daten, Kreditkartendaten, Bankdaten etc.) ab.

Verbreitung von Schadprogrammen

Schadprogramme wie trojanische Pferde, Viren und Würmer werden heute wie damals über den massenhaften Versand infizierter E-Mails (sogenannte Spammails) verbreitet. Eine neuere Entwicklung ist die Infizierung von Computern über sogenannte Drive-by-Downloads. Dabei werden Sicherheitslücken von Browsern oder Plugin-/Addon-Programmen ausgenutzt, um Computer schon bei einem kurzen einmaligen Besuch auf manipulierten Webseiten zu infizieren. Nicht selten bleibt die Infizierung des betroffenen Computersystems unbemerkt.

Werden Identitätsdaten entwendet und von Internetkriminellen missbraucht, hat das in der Regel massive Auswirkungen. Betroffene müssen nicht nur mit finanziellen Verlusten rechnen, auch die Reputation kann Schaden nehmen. Schützen Sie sich deshalb frühzeitig vor diesen Folgen:

  • Kauf von Waren im Internet unter Ihrem Namen
  • Abschluss von Verträgen unter Ihrem Namen
  • Nutzung illegaler Software und anderer Downloads unter Ihrem Namen
  • Nutzung Ihrer Identität für diskreditierende Aktivitäten im Internet (z. B. Verbreitung extremistischer Ansichten, Cybermobbing)
  • Erheblicher Zeitaufwand, um den Identitätsmissbrauch nachzuweisen und die Auswirkungen zu bereinigen
  • Verwenden Sie nicht nur ein Passwort, sondern nutzen Sie immer mehrere. Achten Sie darauf, sichere Passwörter zu verwenden und ändern Sie Ihre Passwörter in regelmäßigen Abständen
  • Installieren Sie ein Virenschutzprogramm und halten Sie dieses durch regelmäßige Updates aktuell
  • Aktivieren Sie die Firewall Ihres Betriebssystems oder installieren Sie eine zusätzliche Firewall
  • Halten Sie die auf ihrem Computer installierte Software aktuell, indem Sie Programmupdates möglichst bald installieren. Aktivieren Sie die automatische Updatefunktion von Windows
  • Prüfen Sie, ob es Updates für das Betriebssystem Ihres Routers gibt und installieren Sie diese möglichst bald
  • Benutzen Sie keine unverschlüsselten WLAN-Verbindungen
  • Öffnen Sie keine Anhänge in E-Mails mit unbekanntem Absender. Folgen Sie keinen darin enthaltenen Links

DEVK-Rechtsschutzversicherung

Identitäts-Schutz im Internet (Premium-Schutz): Der Identitäts-Schutz hilft Ihnen, die Verbreitung Ihrer persönlichen Daten im Internet zu beobachten und unerwünschte Nennungen mitzubekommen. Kommt es zu einem Missbrauch Ihrer Identitätsdaten, hilft Ihnen die Beratungs- und Notfallhotline schnell weiter.

Rechtsschutz und Rechtsberatung durch unabhängige Anwälte: Bei Rechtsproblemen, die aus einem Diebstahl bzw. Missbrauch Ihrer Identität im Internet resultieren, können Sie sich auf kompetente Beratung und umfassenden Rechtsschutz durch unabhängige Anwälte verlassen - zum Beispiel bei einem Schadenersatzprozess gegen den Verursacher.

DEVK-Hausratversicherung (Premium-Schutz)

Vermögensschäden, die durch klassischen Phishingbetrug entstanden sind, ersetzen wir Ihnen im Premium-Schutz bis zur aktuellen Entschädigungsgrenze. Der Versicherungsschutz gilt für private Onlinebanking-Aktionen, die Sie in der versicherten Wohnung oder über einen in ihrem Eigentum befindlichen Computer (PC, Notebook, Laptop) durchführen.

DEVK-Haftpflichtversicherung

Schäden, die Sie selbst verursachen durch den Austausch, die Übermittlung oder die Bereitstellung elektronischer Daten (im Internet, per E-Mail oder auf Datenträgern), sind bei uns versichert. Die Höhe der Absicherung entnehmen Sie bitte unserer aktuellen Tarifübersicht (pdf, 56 KB).

Mobbing im Internet (Cybermobbing)

Wer schon einmal die leidvolle Erfahrung gemacht hat weiß: Mobbing ist ein aggressives Verhalten, das darauf abzielt Menschen nachhaltig zu schädigen. Es umfasst alle Formen von Schikane, Verunglimpfung, Betrug, Verrat, Bloßstellung und Ausgrenzung. Beim Cybermobbing nutzen die Täter das Internet, um Ihre Opfer zu drangsalieren. Sie können auf diese Weise anonym bleiben oder sich hinter einer falschen Identität verbergen. Im Internet lassen sich Verunglimpfungen zudem schneller verbreiten und erreichen ein größeres Publikum.

Kinder und Jugendliche sind besonders häufig von Cybermobbing betroffen. Eine Studie der Universität Münster (www.uni-muenster.de) kam 2011 zu dem Ergebnis, dass "32 Prozent (in Nordrhein-Westfalen sogar 36 Prozent) der Jugendlichen und jungen Erwachsenen schon einmal Opfer von Cybermobbing-Attacken" waren. Was die Studie ebenfalls ergab: 21 Prozent der befragten Jugendlichen konnten sich vorstellen, auch als Täter im Internet aufzutreten.

Dabei unterschätzen jugendliche Täter die Folgen Ihres Handelns häufig. Denn was oft als vermeintlicher Streich beginnt, kann strafrechtliche Folgen nach sich ziehen oder für die Opfer tödlich enden. Wie im Fall der kanadischen Schülerin Amanda Todd, die Jahre lang von Mitschülern gemobbt wurde und 2012 Selbstmord beging.

Auch bei Cybermobbing gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Medienkompetenz und ein vorsichtiger und vorausschauender Umgang mit persönlichen Informationen sind die beste Prävention. Grundsätzlich empfiehlt sich bei Cybermobbing folgende Vorgehensweise:

  • Ruhe bewahren. Keinesfalls sollten Sie auf Schikanen mit ähnlichem Verhalten reagieren, da dies zu einer Eskalation der Situation führen kann.
  • Sichern Sie Beweise indem Sie Cybermobbing-Attacken dokumentieren. Speichern Sie beleidigende E-Mails und machen Sie Screenshots von verunglimpfenden Beiträgen und Bildern.
  • Als Opfer von Cybermobbing können Sie Webseitenbetreibern beleidigende Inhalte sowie den Täter melden und die Löschung fordern.
  • Bleiben Sie nicht allein mit dem Thema, sondern suchen Sie sich emotionale Unterstützung bei Ihrer Familie und Freunden. In besonders belastenden Fällen kann auch psychologische Betreuung hilfreich sein.
  • In vielen Polizeidienststellen helfen Ihnen kompetente Ansprechpartner weiter. Dort können Sie ggf. auch Anzeige wegen Beleidigung, übler Nachrede oder Verleumdung stellen.

Kinder und Jugendliche unterstützen

Kinder und Jugendliche, die Opfer einer Cybermobbing-Attacke wurden brauchen Hilfe und Unterstützung von Erwachsenen. Eltern und Pädagogen finden unter www.klicksafe.de wertvolle Hinweise und Tipps zum richtigen Umgang mit dem Thema.

DEVK-Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutz und Rechtsberatung durch unabhängige Rechtsanwälte: Werden Sie oder ein Familienangehöriger zur Zielscheibe von Mobbingattacken im Internet, unterstützen wir Sie mit umfassender Rechtsberatung durch unabhängige Anwälte - telefonisch oder online. Möchten Sie Unterlassungs- oder Schadenersatzansprüche gegen den Täter durchsetzen, stellen wir Ihnen einen erfahrenen Anwalt zur Seite.

Probleme bei Onlinekäufen

Kaum jemand will heute noch auf die Vorteile des Onlineshoppings verzichten: rund um die Uhr nach Produkten stöbern, jederzeit einkaufen, Waren bequem nach Hause liefern lassen. Allein in Deutschland nutzen über 30 Millionen Menschen regelmäßig die Einkaufsmöglichkeiten, die das Internet bietet. In den meisten Fällen läuft der Onlineeinkauf völlig reibungslos ab. Es kann aber auch zu Problemen kommen, wenn beispielsweise ein bereits bezahlter Artikel Mängel aufweist oder nicht geliefert wird.

Bei Fakeshops handelt es sich um gefälschte Internetverkaufsplattformen, die auf den ersten Blick aussehen wie real existierende Onlineshops. Da die gefälschten Seiten alle Merkmale eines seriösen Shopbetreibers aufweisen (Impressum, AGB, Gütesiegel etc.) sind sie häufig schwer zu erkennen. Auffällig an solchen Seiten sind vor allem die besonders günstigen Lockangebote. Bestellt der Kunde die Ware, wird er um Vorkasse gebeten. Geliefert bekommt er entweder minderwertige Ware oder aber die Ware wird überhaupt nicht ausgeliefert.

  • Halten Sie sich mit Spontankäufen zurück und seien Sie bei außergewöhnlich preisgünstigen Angeboten besonders vorsichtig
  • Indem Sie den Namen des ausgewählten Onlineshops in einer Suchmaschine eingeben, können Sie häufig schon prüfen, ob dieser wegen unseriöser Geschäftspraktiken bereits aufgefallen ist.
  • Auch Verbraucherzentralen können oft mit Informationen zu einem Onlineshop weiterhelfen. Ein Anruf genügt.
  • Kostenfreie Apps und Add-on-Programme für Ihren Browser (z. B. „Web of Trust“, „Abzock-Schutz“) geben Ihnen Hinweise zur Vertrauenswürdigkeit der aktuell aufgerufenen Webseite.
  • Lassen Sie sich nicht auf unsichere Zahlungswege wie Vorkasse ein. Vorzuziehen ist immer der Kauf auf Rechnung oder Lastschrifteinzug.
  • Wurde der Kauf bei einem gewerblichen Verkäufer abgeschlossen, können Sie von Ihrem Widerrufs- und Rückgaberecht Gebrauch machen.

Hilfreiche Links zum Thema Onlineshopping

DEVK-Rechtsschutzversicherung

Online-Schlichtung: Bei Streitigkeiten, die aus Onlinekaufverträgen zwischen Ihnen und einem gewerblichen Händler resultieren, hilft Ihnen die Online-Schlichtung schnell und unbürokratisch weiter. Als Verfahren außergerichtlicher Konfliktbeilegung bietet sie Ihnen Lösungen ohne langwierige Gerichtsverfahren. Auf eine vereinbarte Selbstbeteiligung wird verzichtet.

Rechtsschutz und Rechtsberatung durch unabhängige Rechtsanwälte: Lassen sich Streitigkeiten mit einem Schlichtungsverfahren nicht aus der Welt schaffen, steht Ihnen die Rechtsberatung durch unabhängige Anwälte zur Verfügung. Kommt es zu einem Gerichtsverfahren, übernehmen wir die Kosten. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen einen erfahrenen Rechtsanwalt.

Weltweiter Internet-Vertrags-Rechtsschutz: In der globalisierten Warenwelt des Word Wide Web ist ein weltweiter Vertrags-Rechtsschutz besonders wichtig. Damit Sie auch dann Rechtsschutz genießen, wenn es bei Ihrer Onlinebestellung in den USA Probleme gibt.

Botnetze - wenn Computer gekapert werden

Botnetze sind Netzwerke, in denen gekaperte Computer zusammengeschlossen und für illegale Aktivitäten missbraucht werden (z. B. zur Verbreitung von Spammails, für Angriffe auf Internetserver oder zur Kaperung anderer Computer). Die Kaperung fremder Rechner erfolgt in der Regel über Schadprogramme (Würmer, Viren, Trojaner). Infizierte Computer werden von Botmastern ferngesteuert und für illegale Zwecke missbraucht. Häufig bleibt die Kaperung unbemerkt. Studien zufolge werden weltweit jeden Tag mehrere Tausend neue Computer gekapert.

  • Installieren Sie ein Virenschutzprogramm und halten Sie dieses durch regelmäßige Updates aktuell
  • Aktivieren Sie die Firewall Ihres Betriebssystems oder installieren Sie eine zusätzliche Firewall
  • Halten Sie Ihre Software aktuell, indem Sie verfügbare Programmupdates möglichst bald installieren
  • Kostenlose Anti-Botprogramme warnen Sie, wenn Ihr Computer infiziert wurde
  • Öffnen Sie keine Anhänge in E-Mails mit unbekanntem Absender. Folgen Sie keinen darin enthaltenen Links

Hilfreiche Links zum Thema Botnetze

DEVK-Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutz und Rechtsberatung durch unabhängige Rechtsanwälte: Wurden Sie durch einen Botnetzangriff geschädigt, steht Ihnen bei juristischen Fragen die Rechtsberatung durch unabhängige Rechtsanwälte zur Verfügung. Für die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen vermitteln wir Ihnen auf Wunsch einen erfahrenen Rechtsanwalt und übernehmen die Kosten.

Ransomware - Erpressung auf Knopfdruck

Als Ransomware werden Schadprogramme bezeichnet, die zu erpresserischen Zwecken eingesetzt werden. Ransomeware verbreitet sich auf die gleiche Weise wie andere Schadprogramme – z. B. über präparierte E-Mail-Anhänge, Links oder Drive-by-Downloads.
Ist ein Gerät mit Ransomware infiziert, werden darauf gespeicherte private Dateien verschlüsselt oder gesperrt. Der Benutzer hat somit keinen Zugriff mehr auf seine Daten. Die Wiederfreigabe der Daten wird von der Zahlung eines „Lösegelds“ abhängig gemacht.

Ransomeware-Angriffe können als E-Mails mit angehängten Rechnungs- oder Lieferscheindateien getarnt sein. Andere Lösegeld-Trojaner geben vor, das Bundeskriminalamt, die GEMA oder Microsoft habe illegale Aktivitäten auf dem Computer festgestellt und diesen deshalb gesperrt.

  • Gehen Sie auf keinen Fall auf Erpressungsversuche ein. Selbst wenn Sie das geforderte Lösegeld zahlen, ist eine Wiederherstellung der Daten nicht gewährleistet.
  • Dokumentieren Sie den Erpressungsversuch - am besten indem Sie Fotos von den entsprechenden Bildschirmanzeigen machen.
  • In vielen Polizeidienststellen helfen Ihnen kompetente Ansprechpartner weiter. Dort können Sie Strafanzeige wegen Erpressung stellen.
  • Einige Anbieter von Antiviren-Software bieten kostenfreie Rettungs-CDs an, mit denen Sie Ihren Computer von Schadprogrammen säubern können. Eine Wiederherstellung verschlüsselter Daten ist allerdings häufig nicht mehr möglich.
  • Installieren Sie ein Virenschutzprogramm und halten Sie dieses durch regelmäßige Updates aktuell.
  • Aktivieren Sie die Firewall Ihres Betriebssystems oder installieren Sie eine zusätzliche Firewall.
  • Halten Sie die auf ihrem Computer installierte Software aktuell, indem Sie Programmupdates möglichst bald installieren und aktivieren Sie die automatische Updatefunktion von Windows.
  • Öffnen Sie keine Anhänge in E-Mails mit unbekanntem Absender. Folgen Sie keinen darin enthaltenen Links.

DEVK-Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutz und Rechtsberatung durch unabhängige Rechtsanwälte: Werden Sie zum Opfer eines Erpressungsversuchs, bieten Ihnen die telefonische Rechtsberatung und die Onlinerechtsberatung durch unabhängige Rechtsanwälte juristische Orientung.
Ist eine zivilrechtliche Auseinandersetzung mit dem Täter erforderlich, können Sie sich durch einen erfahrenen Anwalt vertreten lassen. Auch bei der Durchsetzung von Unterlassungsansprüchen stellen wir Ihnen einen Anwalt zu Seite.

Urheberrechtsverletzungen im Internet

Geistiges Eigentum ist gesetzlich geschützt. Im Urheberrecht sind die besonderen Schutzrechte „geistiger Schöpfungen“ geregelt. Der urheberrechtliche Schutz gilt u. a. für Text-, Bild-, Audio- und Videoinhalte - auch solche, die im Internet verfügbar sind. Um urheberrechtlich geschütztes Text-, Bild- oder Tonmaterial zu verwenden, muss vom Urheber ein Nutzungsrecht an seiner Schöpfung erworben werden. Zwingend ist auch die Namensnennung des Urhebers.

Im Internet treten Urheberrechtsverletzungen besonders gehäuft auf. Zumeist handelt es sich dabei um illegal erstellte und verbreitete Raubkopien. Aber nicht nur das unerlaubte Kopieren, auch die unberechtigte Änderung, Bearbeitung oder Umgestaltung eines urheberrechtlich geschützten Werks ist gesetzlich verboten. Liegt eine Urheberrechtsverletzung vor, können die Rechteinhaber u. a. auf Unterlassung klagen oder Schadenersatz fordern. Bei gewerblich gehandelten Werken sind auch Geld- oder Haftstrafen möglich.

  • Wenn Sie Text- oder Bildmaterial aus dem Internet verwenden, prüfen Sie, ob es zur kostenlosen Nutzung freigegeben. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie die Nutzungsrechte erwerben. Der Urheber kann sie Ihnen auch kostenfrei einräumen.
  • Das Herunterladen von Raubkopien ist gerade unter Kindern und Jugendlichen beliebt. Doch was viele nicht wissen: Schadenersatzforderungen,die aus Urheberrechtsverletzungen resultieren, können richtig teuer werden. Eltern sollten deshalb frühzeitig bei ihren Kindern für Problembewusstsein sorgen.

DEVK-Rechtsschutzversicherung (Premium-Schutz)

Rechtsberatung durch unabhängige Anwälte: Urheberrechtsverletzungen sind über die Rechtsschutzversicherung nicht abgedeckt. Unsere telefonische Rechtsberatung und die Online-Rechtsberatung durch unabhängige Anwälte (Premium-Schutz) berät Sie aber auch gerne bei nicht versicherten Angelegenheiten.

DEVK Versicherungen · Riehler Straße 190 · 50735 Köln
Telefon: 0221 757-0 · Fax: 0221 757-2200
Webauftritt: www.devk.de · E-Mail: info@devk.de

Service Telefon: 0800 4-757-757 · Schadenservice: 0800 4-858-858
(gebührenfrei aus dem deutschen Telefonnetz)

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